Pächterwechsel

Nach einer Kündigung gelten folgende Regularien:

Nach erfolgter schriftlichen Kündigung des Pächters erfolgt zuerst eine Vorbesichtigung der Parzelle und der Laube.

Diese Vorbesichtigung dient dazu, vorhandene Bauverstöße oder nicht gestattete Anpflanzungen, protokollarisch festzuhalten und vor der eigentlichen Wertermittlung beseitigen zu lassen.

Erst nach Entfernung vorhandener Bauverstöße und Anpflanzungen wird die offizielle Wertermittlung durchgeführt.

Die häufigsten Bauverstöße sind Wasser in der Laube (muss bei Parzellenaufgabe restlos entfernt werden)

Absolut verboten ist:

Spültoiletten jeglicher Art, Schwarzwasser und Abwasser in den Boden versickern lassen (strafbar)!

Abgebaut bei Kündigung werden müssen:

Vordächer, übergroße Terrassen, Kinderhäuser größer als 160x160x140 ,nur jeweils 1 Kinderhaus auf der Parzelle, Metallschuppen, Hecken im Garten, Sichtschutzzäune, Koniferen jeder Art. Büsche und Bäume über 5m müssen zurückgeschnitten werden.

Diese notwendige Vorgehensweise ist mit Terminabsprachen zwischen aufgebenden Pächter und der Wertermittlungskommissionverbunden und es macht Sinn, rechtzeitig für bauliche Ordnung zu sorgen.

Wer seine Parzelle im Moment noch nicht abgeben möchte, sollte sich vorab Gedanken machen, welche Auflagen möglicherweise bei späterer Parzellenaufgabe erfüllt werden müssen. Hinweise hierzu findet man in der Vereinssatzung, in der Gartenordnung und im „Hamburger Gartenfreund!“

Der Vorstand